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Sprachförderung für zugewanderte Kinder und Jugendliche

Herzlich willkommen sind bei uns an der Johannes-Kepler-Realschule auch zugewanderte Kinder und Jugendliche, die noch kein Deutsch sprechen und schreiben können oder sehr geringe Deutschkenntnisse haben.

In einer speziell eingerichteten Sprachförderklasse erhalten sie Unterricht in „Deutsch als Zweitsprache“. Der Unterricht ist am Anfang zeitlich intensiv; die Kinder und Jugendlichen lernen Basiskenntnisse in Deutsch (Niveau A1 bis Niveau B2).

Jede/r Sprachförderschüler/in besucht von Anfang an auch Unterricht in seiner Regelklasse; dieser Unterricht findet in sprachlich entlasteten Fächern wie z.B. in Mathematik, Englisch, Sport, Musik oder Bildende Kunst statt. Der Stundenplan wird schrittweise angepasst.

Die zugewanderten Kinder und Jugendlichen werden - begleitet von den Sprachförderlehrkräften und Klassenlehrern/innen - in den Schulalltag integriert.

Wie erfolgt die Integration in den Schulalltag und in das neue Umfeld?

Unsere zugewanderten Schüler/innen lernen mit Hilfe der Lehrkräfte der Sprachförderklasse zuerst die Schule kennen: das Gebäude, die Namen der Lehrer und Fächer, ihre Fachlehrer/innen und Klassenlehrer der Regelklasse usw..

Besondere Aktivitäten in der Regelklasse wie z.B. während der Intensivwoche Anfang November schaffen Vertrautheit zwischen allen Schülerinnen und Schülern einer Regelklasse.
Erste gemeinsame Erkundungen in der Nähe der Schule z.B. eine Rallye durch Neuenheim, ein Rundgang über den Markt, ein Zoobesuch, der Besuch des Weihnachtsmarkts usw. schaffen Vertrautheit mit dem neuen Lebensumfeld und der neuen Kultur.

Ebenso ist die Stadtbücherei Ziel einer Erkundung, dort erhalten alle zugewanderten Schüler/innen einen Leserausweis. Auch Vereine, wo die Kinder/Jugendlichen in der Freizeit Sport treiben können, sind wichtige Kooperationspartner; der Kontakt wird von den Sprachförderlehrkräften individuell geknüpft.

Woher kommen unsere Sprachförderschüler/innen?

Seit dem Schuljahr 2014/15 gibt es die Sprachförderung an der Johannes-Kepler-Realschule.

Von allen Kontinenten sind Schüler/innen in unsere Schule gekommen: Jugendliche aus Ecuador und Kolumbien, aus Israel, Korea und Russland, aus Syrien, aus dem Iran, aus Australien, aus Amerika, aus der Türkei sowie aus Norwegen, Albanien, Italien, Griechenland, Bosnien, Serbien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien.

Wie / erreichen zugewanderte Kinder und Jugendliche den Realschulabschluss?

Der Sprachförderunterricht wird nach Abschließen des B1-Kurses in individuellen Modulen / Kursen weitergeführt.
Es gibt für Fortgeschrittene Sprachförderunterricht im Bereich „Texte schreiben“, um im Fach Deutsch der Regelklasse Anschluss zu finden.

Auch Fächer wie Geschichte, Biologie, Chemie und Physik werden durch Module mit den Schwerpunkten Wortschatzerweiterung und Ausdrucksfähigkeit in der Fachsprache entlastet. Durch Erwerb eines Fachwortschatzes erreichen Fortgeschrittene bessere Erfolge in der Schule.

In den Abschlussklassen, also in der 9. und 10.Klasse, werden die Sprachförderschüler/innen besonders in Fächern, die in der Regel sprachlich anspruchsvoll sind, unterstützt. Das sind z.B. Chemie oder Physik. Ebenso bekommen sie Unterstützung in den Fächern der schriftlichen Prüfung: Deutsch, Mathematik und Englisch.

Wie werden die Eltern der Sprachförderschüler/innen integriert?

Neu zugewanderte Familien werden bei einem speziellen Elternabend an unserer Schule begrüßt und in wichtige Punkte des Schullebens eingeführt. Elterngespräche finden regelmäßig - auch mit einer/m Dolmetscher/in - oder statt.
 Die Lehrkräfte der Sprachförderklasse sind die Klassenlehrerinnen der Kinder/Jugendlichen, die in direktem und engem Kontakt die Schüler/innen begleiten.
Beratung und Unterstützung bei besonderen Fragen bietet auch die Schulsozialarbeiterin sowie die Beratungslehrkraft der Schule.

Johannes-Kepler-Realschule
Mönchhofstraße 24-26
69120 Heidelberg

fon +49 6221 58-410300
fax +49 6221 58-410305
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